Kundenführung in der Gastronomie - Gäste gewinnen durch die richtige Planung
von Thomas Behir
Kundenführung in der Gastronomie
Kundenführung
Mit Planung Gäste gewinnen

Die Planung für einen Gastronomiebetrieb entscheidet wesentlich über seinen Erfolg. Oft sind es grundlegende Planungsfehler die vom Gast teils unbewußt wahrgenommen werden und zum Scheitern führen. Erfahren Sie 5 einfache Grundregeln, die Sie auf jeden Fall kennen sollten und dauerhaften Erfolg garantieren.

5 Tipps zur erfolgreichen Planung Ihres Gastronomiebetriebs

1. Fassade / Eingang / Werbeanlage
 
Zeigen Sie Ihren - potentiellen - Gästen was sie erwartet, bzw. was nicht, sonst kommen die falschen und die richtigen bleiben aus. Es macht keinen Sinn Erwartungen an Ambiente, Konzept oder Produkt zu wecken, die Sie nicht halten wollen oder können. Gestalten Sie den Eingangsbereich nach Ihrer anvisierten Zielgruppe. Alles andere schafft Irritation, Frustration und führt letztlich zum Verlust der Gäste für immer.
 
2. Die Entscheidung fällt an der Türschwelle
 
Machen Sie es dem Gast leicht sich unmittelbar bei Betreten des Lokals zu integrieren. Platzieren Sie beispielsweise eine Theke nah am Eingangsbereich. Das gibt jedem noch Unentschloßenen die Möglichkeit sich zunächst einmal unverbindlich umzuschauen ohne verunsichert zu werden oder sich belästigt zu fühlen. Ein guter Bartender sollte dann in der Lage sein ihn zügig mit einem Getränk zu versorgen. Je nach Betriebstyp erfüllen auch ein Empfangstresen, eine Garderobe, ein Stehbord, etc. diese Funktion.
 
3. Möbelausstellung ist woanders
 
Nichts ist öder als ein leeres Lokal. Planen Sie so, daß Ihr Betrieb auch mit wenigen Gästen gut besucht erscheint. Dies erreichen Sie durch eine dynamische Raumaufteilung: Stellen Sie Ihr Mobiliar nicht zu statisch, selbst wenn es schön aufgeräumt ausschaut. Unterbrechen Sie gerade Linien, indem Sie Sitzreihen versetzt platzieren. Wenn es die Größe und das Konzept zuläßt, kombinieren Sie loses mit fest eingebautem Mobiliar und / oder verwenden Sie verschiedene Modelle. Außerdem sollte nicht der gesamte Raum komplett einsehbar sein. Kurz: Schaffen Sie einen kalkulierten Mix aus Ordnung und Irritation, unterstützt durch Dekorelemente wie Raumteiler, Vorhänge, Plastiken etc. je nach Betriebstyp.
 
4. Bereiche schaffen
 
Teilen Sie dem Betrieb verschiedene Bereiche zu. Neben der klassischen Aufteilung von Bar und Sitzen prüfen Sie die Möglichkeit Steh- und Loungebereiche, hohe Sitze oder Separees zusätzlich zu schaffen. Außer der oben beschriebenen dynamischen Grundrissgestaltung, hat es den Vorteil, daß unterschiedliche Bedürfnisse Ihrer Gäste berücksichtigt werden: Die Möglichkeit in Ruhe zu essen, Kontakte zu machen, sich zu unterhalten oder zu feiern, ohne andere zu stören oder gestört zu werden.
 
5. Musik und Beleuchtung richtig einsetzen
 
Ohne die absolute Kontrolle über Beschallung und Beleuchtung gehen bei Ihnen womöglich bald die Lichter aus und die Musik spielt woanders. Setzen Sie Lichtschaltkreise so, daß Sie jeden Bereich seperat regeln können. Nutzen Sie Dimmer für jede Beleuchtungsquelle. Das kann teuer werden, aber es zahlt sich aus. Achten Sie bei der Wahl der Leuchtkörper auf kleine Abstrahlwinkel und Warmtöne. Besonders die Damen werden es Ihnen danken und gern wiederkommen. Machen Sie keine Kompromisse, wenn es um das Regeln von Musik und Beleuchtung geht!

 

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